Patientenvollmacht
 
 
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Vorsorgevollmacht

   

Für den Fall, dass ich vorübergehend oder dauerhaft nicht in der Lage sein sollte, meine Angelegenheiten selbst zu regeln und meinen Willen zu äußern, bevollmächtige ich,

   

  Herr / Frau Name, Vorname, Geburtsdatum, Straße, PLZ, Ort, Telefon


   

auch über meinen Tod hinaus gemäß §§ 1896 Abs. 2, 164 ff BGB

   

je einzeln und widerruflich, 

  1.)    Name, Vorname, Geburtsdatum, Straße, PLZ, Ort, Telefon

  2.)    Name, Vorname, Geburtsdatum, Straße, PLZ, Ort, Telefon

   

Die Vollmacht wird mit der Unterzeichnung durch mich wirksam. Die Bevollmächtigten sind zu meiner Vertretung berechtigt, sobald die behandelnden Ärzte feststellen, dass ich mein Selbstbestimmungsrecht in Gesundheitsangelegenheiten nicht mehr ausüben kann.


 I.

Sie umfasst die in § 1904 Abs. 1 Satz 1 BGB und § 1906 Abs. 1 und 3 BGB genannten, Maßnahmen.

Die Bevollmächtigten dürfen an meiner Stelle in allen Maßnahmen zur Diagnose und Behandlung einer Krankheit einwilligen oder die Einwilligung hierzu verweigern. Dies gilt auch dann, wenn die begründete Gefahr besteht, dass ich auf Grund der Maßnahme sterbe oder einen schweren oder länger dauernden gesundheitlichen Schaden erleide. Entsprechend meiner Patientenverfügung streckt sich die Vollmacht auch auf den Abbruch lebenserhaltender oder lebensverlängernder Maßnahmen. In diesen Fällen bedürfen die Bevollmächtigten jedoch der Genehmigung des Vormundschaftsgerichts (§ 1904 Abs. 2 BGB).

Die Vollmacht berechtigt und verpflichtet die behandelnden Ärzte, meine Bevollmächtigten über die Art meiner Erkrankung, meinen Zustand und die Prognose aufzuklären, um Entscheidungen meiner Bevollmächtigten über die Behandlung, einen Eingriff oder einen Behandlungsabbruch zu ermöglichen. Ich entbinde hiermit durch meine Unterschrift die behandelnden Ärzte ausdrücklich von ihrer Schweigepflicht. Die Bevollmächtigten sind berechtigt, die Krankenakten einzusehen und in deren Herausgabe an Dritte einzuwilligen.

Die Bevollmächtigung umfasst auch die Einwilligung zur Teilnahme an einem medizinischen Forschungsprojekt, jedoch nicht zu einer Obduktion zur Befunderklärung.

Ebenso erstreckt sich die  Vollmacht auch auf die Aufenthaltsbestimmung, vor allem die Entscheidung über die Aufnahme in ein Krankenhaus oder die Unterbringung in einem Pflegeheim oder einer Einrichtung mit Freiheitsentziehung bzw. über das Verlassen dieser Einrichtungen. Sie umfasst auch die Einwilligung in freiheitsentziehende oder unterbringungsähnliche Maßnahmen, wenn sie nicht nur der Beherrschung einer akuten Situation dienen, sondern über einen längeren Zeitraum oder regelmäßig durchgeführt werden sollen.

Mit den Bevollmächtigten habe ich mich eingehend besprochen. Sie sollen an meiner Stelle in allen Fragen der Gesundheit für mich sprechen.

II.

Im vermögensrechtlichen Bereich erstreckt sich die Vollmacht auf

a)    die Verfügung über die auf meinen Namen lautenden Konten bei Banken und Sparkassen,  einschließlich der Abhebung und Einzahlung von Geldbeträgen, soweit dies erforderlich ist, um einen Aufenthalt im Krankenhaus, Pflegeheim oder die Zahlungen von Arztkosten, laufende Unkosten usw. betrifft.      

b)    Verträge oder sonstige Vereinbarungen mit Kliniken, Senioren- und Pflegeheimen abzu-schließen.

c)    die Wohnungsauflösung und Veräußerung von Hausrat, Vermietung / Verwaltung der Wohnung oder anderer Immobilien.

d)      die Antragstellung, Verhandlung und Vereinbarung betreffend die Kranken- und Pflege-versicherung, Rente oder sonstige Versorgungsbezüge und Sozialhilfe
einschließlich der Befugnis Rechtsstreitigkeiten zu führen.

III.

  

Sollte trotz dieser Vollmacht ausnahmsweise die Bestellung eines Betreuers notwendig werden, weil z.B. die Bevollmächtigten ihre/seine Aufgabe (insbesondere wegen Krankheit) nicht wahrnehmen können, bitte ich –soweit möglich- einen von den Bevollmächtigen gemeinsam vorgeschlagenen Betreuer zu bestellen, wobei ich anrege, dass sich die Bevollmächtigten darauf einigen, dass sich ein Bevollmächtigter als Betreuer bestellen lässt, falls sonstige Hinderungsgründe in der Person der Bevollmächtigen nicht vorliegen.

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Durch Ihre Unterschriften bestätigen die Bevollmächtigten, dass sie bereit sind, mich in allen oben genannten Angelegenheiten zu vertreten, falls ich mein Selbstbestimmungsrecht nicht mehr ausüben kann. Ferner bestätigen sie, dass ich zum Zeitpunkt meiner Unterschrift geschäftsfähig und im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte bin.

  

 

Ort/ Datum, Unterschrift des Vollmachtgebers

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Ort/ Datum, Unterschrift des/ der Bevollmächtigten

    

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